Neudefinition des Kopplungswiderstands bei geschirmten
Datenkabeln
Die Änderungen, die in Zukunft die messtechnische Erfassung des
Kopplungswiderstandes gemäß prEN50289-6 betreffen, geben Anlass,
die aktuellen Kabelkonstruktionen zu überdenken. Es ist nämlich
zukünftig vorgeschrieben, alle Leiter eines symmetrischen Kabels bei
der Messung zu einem Innenleiter einer koaxialen Anordnung zusammen zu
fassen. Daraus ergeben sich gegenüber der bisherigen Praxis - dafür
nur ein Paar zu benutzen - leicht unterschiedliche Frequenzverläufe
des Kopplungswiderstandes. Zur Optimierung der nun erzielten Ergebnisse
wurde die Konstruktion der paargeschirmten Kabel bezüglich des Folienaufbaus
sowie die Prozessführung verbessert.
Als Folge dieser Optimierungen wird der Beidraht in Zukunft entfallen.
Die Anforderungen an den Kopplungswiderstand, besser 10 mW/m
bei 1 und 10 MHz, werden, wie den folgenden Bildern zu entnehmen ist, dennoch
mit großer Reserve erfüllt.
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