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 F O C U S 
1000 BaseT: 
Wie sinnvoll sind Gigabits auf UTP-Kabeln?

Netzwerke werden immer leistungsfähiger. Die Entwicklung geht so rasch voran, daß das Ringen um entsprechende Standards kontinuierlich anhält. Seit dem Frühjahr konkretisieren sich die Vorstellungen des Normungsgremiums IEEE802.3ab, eines Unterkomitees jenes US-Gremiums, das die Grundlagen für künftige Netzwerkstandards von der Systemseite schafft. Und auch der nächste Standard wird bereits heiß diskutiert: Gigabit-Ethernet. 

Das Wesentliche in Kürze: Für die Tertiärverkabelung sind verschiedene Medien geplant: Gradientenindex-Glasfaser bei 850 nm bzw. 1300 nm und als drittes Medium klassisches UTP Category 5. Daneben gibt es mit 1000Base-CX ein Kupfermedium, das mit hochspezialisierten Kabeln 25 m überbrücken kann, z.B. als Switch-to-Switch-Verbindung. Dieses Medium eignet sich wegen der Längenrestriktion jedoch nicht als Tertiärkabel. 
 
Durch Gigabit-Ethernet betroffene Layer im OSI-Referenzmodell
 

 
 
 

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Besonders die Option 1000BaseT mit UTP-Kabeln erscheint für den amerikanischen Markt verlockend. Immerhin sind in den USA bereits 70% der Netze in Cat.5 verkabelt. Damit erklärt sich, warum ausgerechnet dieser Weg gewählt wurde. Schließlich gilt der Faktor "time to market" als ausschlaggebend für den Erfolg und der Verkauf neuer Produkte gestaltet sich nun einmal einfacher, wenn bereits die Basis für diese installiert ist. Darf der Anwender aber davon ausgehen, daß sich durch einfaches Kartentauschen die Netzwerkperformance um den Faktor 10 steigern läßt? Eine ehrliche Antwort muß lauten: kann sein?! 

Der Grund für diese Ambivalenz: die Übertragung nach 1000BaseT erfolgt in geradezu abenteuerlicher Weise über alle vier Paare gleichzeitig, sowohl in Vorwärts- als auch in Rückwärtsrichtung. Über jedes Paar werden dann 250 Mbit/s geführt. Damit sich die Daten aus diesem Mix wiedergewinnen lassen, ist eine umfangreiche Signalverarbeitung zur Echo- und NEXT-Kompensation notwendig. Die hierfür verwendeten digitalen Signalprozessoren (DSP) führen pro Port zu einem Schaltungsaufwand, der einem 486-Prozessor entspricht. Die Kosten pro Port steigen damit erheblich. 

Aus dieser komplizierten Signalführung resultieren zudem neue Anforderungen an die Verkabelung. Da mehrere Signale gleichzeitig  übertragen werden, kommt es zu Störüberlagerungen. Sie führen z.B. als Powersum-NEXT zu einer Verschärfung. Außerdem werden jetzt Werte wie FEXT (Fernnebenprechen) und Skew (Laufzeitunterschied) relevant, die in bestehenden Verkabelungen nie gemessen wurden. Anwender können also keineswegs davon ausgehen, daß ihre neuen Systeme problemlos auf einfachsten Verkabelungen laufen. 

OK, bange machen gilt nicht. Diese Absicht verfolgen wir auch nicht. Schließlich forciert NK Networks neue Entwicklungen - wenn sie dem Anwender nutzen. Aber: wir wollen zu erwartende Probleme frühzeitig aufzeigen. Das gehört für uns zu einer sachlichen Diskussion. Ein Gigabit/s-Netzwerk bedarf als Voraussetzung für ein optimales Zusammenspiel aller komponenten auch einer hochwertigen Verkabelung. Denn nach wie vor gilt: Der schwächste Teil bestimmt die Performance. Das muß klar sein. (cf) 

Eine ausführliche Fassung befindet sich hier
 

 
 
 

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 P r o d u k t - N e w s 
Unser logistischer Standard: 
Auf hohem Niveau und von breitem Nutzen

Auf unseren Service sind wir zugegeben etwas stolz. Schließlich kennen Sie unsere zuverlässig kurzen Lieferzeiten. Aber wir geben uns mit dem Erreichten nicht zufrieden. Inzwischen können wir Ihnen einen noch schnelleren Lieferservice bieten. Nach Eingang Ihrer Bestellung beliefern wir Sie innerhalb von 48 Stunden an jedem Ort in der Bundesrepublik. Ein weiterer praktischer Pluspunkt: Sie erhalten unsere Kabel auf standardisierten Einwegtrommeln mit einem Fassungsvermögen von 8 bis 18 Kilometern auf Paletten. 

Übrigens arbeiten wir kontinuierlich an einer umfassenden Verbesserung unserer Logistik. Derzeit entwickeln wir ein "Selected Partner Programm", das Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen erhebliche logistische Vorteile verschafft. Ein Beispiel von vielen attraktiven Angeboten: die kostenlose Rücknahme von Kabeltrommeln. Über Einzelheiten informieren wir Sie ausführlich, sobald das Programm steht. 
 
 
 
F r i s c h  g e p r e ß t :  d i e  M C - P r o d u k t p a l e t t e  a u f  C D - R O M 
Die kompletten technischen Informationen zu unseren Produkten bieten wir unseren Kunden auf der neuen CD-ROM des Business Center Multimedia Cable - im leichten Zugriff und jederzeit verfügbar. Denn gute Informationen sind die beste Basis für ihre richtige Entscheidung. 
 
 
 
P A R T N E R S E R V I C E :  P l a n e r s y m p o s i u m
Ganz gezielt auf die Bedürfnisse von Planern abgestimmt ist unser Symposium zum Thema "Datennetzwerktechnik". Die eintägige Veranstaltung befaßt sich unter anderem mit folgenden Fragen: Standardisierung, Grundlagen der Übertragungstechnik und Systemaspekte der Planung. Termin: Sommer 1998. Ort Stuttgart. Unsere Kontaktadresse für weitere Informationen und Anmeldungen: Francois Rousies, Tel.: 0711 / 797-6381, Fax: 797-6380, francois.rousies@draka.com

 
 
 

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P a r t n e r - S e r v i c e  P l a n e r s y m p o s i u m  i m  J a n u a r  1 9 9 9 
Auf vielfachen Kundenwunsch haben wir das Symposium zum Thema "Datennetzwerktechnik" für Januar 1999 terminiert. Die eintägige Fachveranstaltung ist gezielt auf die Bedürfnisse von Planern abgestimmt. Unter anderem werden wir uns mit folgenden Fragenkomplexen befassen: 
  1. Standardisierung
  2. Grundlagen der Übertragungstechnik
  3. Systemaspekte der Planung
  4. Abnahmemessungen
  5. SW-Tools zu Planung
Ort: Stuttgart 
Unsere Kontaktadresse für weitere Informationen und Anmeldungen: Francois Rousies, Telefon: 0711 / 797 6381, Fax: 0711 / 797 6380, E-mail: francois.rousies@draka.com 
 
 
 
M C  P E R S Ö N L I C H :  R o g e r  H e n z e , 
N e u e r  P r o d u k t m a n a g e r  D a t e n k a b e l
Seit knapp einem halben Jahr verstärkt der Diplomingenieur und gelernte Fernsehtechniker das Kölner MC-Team. Aufgrund seiner mehrjährigen beruflichen Tätigkeit im Bereich Elektrotechnik hat er den Nutzen guter Übertragungsleistung und bester elektromagnetischer Verträglichkeit unserer Datenkabel schnell schätzen gelernt. Unter Hochspannung arbeitet Roger Henze derzeit daran, unser Serviceangebot im Internet schrittweise auszubauen. Als Webmaster des Business Center Multimedia Cable wird er künftig unsere Kunden mit aktuellen Informationen übers Netz effektiv unterstützen. In Planung ist zudem ein Online-Support via E-mail. Seine Freizeit verbringt Roger Henze vorzugsweise beim Surfen - nicht nur im WWW auf dem heimischen PC. 
Sie erreichen Roger Henze unter der Telefonnummer: 0221 / 677-2303 oder per E-mail: .
 
Carsten Fehr 
Produktmanager Datenkabel 
carsten.fehr@draka.com